Sehen Sie hier Präsentationsvideos der LB Institute und LB Cluster.
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1090 Wien
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Aussenstellenfür angewandte zelluläre biochemische Forschung
Kaiser-Franz-Josef-Spital, Institut für Labordiagnostik
1100 Wien, Kundratstraße 3
Gründung:
Das Ludwig Boltzmann Institut für Altersforschung wurde 1972 von Prof. DDr. Karl Fellinger gegründet. 1988 übernahm Prof. Dr. Karl-Heinz Tragl die administrative Leitung, 1991 wurde er Institutsleiter. Unter seiner Leitung wurden für besonders wichtige Fragestellungen Arbeitsgruppen gebildet, für deren Ko-ordination besonders renommierte Fachmediziner gewonnen werden konnten. Forschungsthemen dieser Arbeitsgruppen waren und sind zentrale Fragen der Altersmedizin wie Stoffwechsel, Osteopathie und Demenzforschung.
Seit 2002 unterstützt Prof. Dr. Peter Pietschmann als administrativer Leiter die Institutsleitung.
Seit Jänner 2008 ist die AG "Innovative bildgebende Diagnostik" mit Univ. Prof. Dr. W. Hruby ein Bestandteil des Ludwig Boltzmann Instituts für Altersforschung.
Ziele und Inhalte:
Das Ziele des Institutes für Altersforschung liegt in der Erarbeitung von Altersvorgängen und deren Zusammenhang mit dem Auftreten von Krankheiten sowie der Suche nach den dem Alter angepassten Möglichkeiten zur Therapie von Krankheiten, die für ein höheres Lebensalter charakteristisch sind. Aktuelle Studien sind den Altersveränderungen des Gehirns (Demenzerkrankungen), der Knochen (Osteoporose) und des Stoffwechsels (Hormonstörungen) gewidmet.
Zu den therapeutischen Ansätzen der Studien gehören die Verzögerung dementieller Erkrankungen durch Cholinesterasehemmer und der Einfluss von Bisphosphonaten und Mineralersatz auf die Osteoporose.
Institutionelle Partner:
Medizinische Universität Wien
Sozialmedizinisches Zentrum Ost, Donauspital, Wiener Krankenanstaltenverbund
Medizinische Universität Innsbruck, Universitäts-Klinik für Psychiatrie
Weitere Kooperationen bestehen auch innerhalb Europas z.B. mit dem Universitätsspital Basel sowie weltweit mit dem Center of Neurological and Cerebrovascular Diseases, Koseikai Takeda Hospital, Japan..
Das Institut wurde im April 2005 gegründet und setzt sich aus einem internationalen Team von zehn ForscherInnen zusammen. Es erarbeitet eine Methodenkritik neuzeitlicher Biographik und eine Theorie der Gattung Biographie auf Basis gesellschafts- und literaturwissenschaftlicher, ethnologischer und gendertheoretischer Erkenntnisse. Zudem entstehen vier wissenschaftliche Biographien zu ExponentInnen der Österreichischen Moderne.
Das Institut widmet sich einem dynamischen und interdisziplinären Forschungsfeld und reflektiert dabei kritisch die verschiedenen Forschungsansätze und Voraussetzungen biographischen Schreibens.
Immer wieder werden ForscherInnen der Ludwig Boltzmann Institute mit internationalen Preisen aus ihrem Fachgebiet ausgezeichnet. Hier dürfen wir Ihnen auszugsweise einige Ehrungen vorstellen:
2012
Am 19. März 2012 erhielt Doz. Dr. Barbara Stelzl-Marx, stv. Instiutsleiterin des LBI für Kriegsfolgenforschung, im Rahmen eines Festaktes in der Alten Universität in Graz für ihre Forschungen den Josef-Krainer-Würdigungspreis.
>> zur Startseite des LBI für Kriegsfolgenforschung
Für seine Pionierarbeit bei der "Erforschung der Leidenswege von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und Vertriebenen" wurde Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner, Leiter des LBI für Kriegsfolgenforschung, Anfang des Jahres mit dem hohen päpstliche Orden "Komtur des Ordens vom Heiligen Gregor dem Großen" geehrt. Eine Ehrung, die für Wissenschaftler eine absolute Seltenheit darstellt.
2011
Der Wissenschaftlerin aus dem Ludwig Boltzmann Cluster für Kardiovaskuläre Forschung wurde von der Korean International Woman‘s Invention Association eine Silbermedaille für ihre Mitarbeit am Projekt PRIZE verliehen. Im Rahmen des Projekts wurde eine Gruppe von neuen Substanzen entwickelt, die mögliche Kandidaten für Herz-Kreislaufmedikamente mit gefäßerweiternder Wirkung sind.
Die Dissertantin am Ludwig Boltzmann Cluster für Kardiovaskuläre Forschung erhielt beim 35. Seminar der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgische Forschung den Vortragspreis für das Referat „In-vivo evaluation of electrospun, biodegradable and non-degradable elastomeric vascular grafts“.
2007
Eine Forschergruppe rund um das LBI für Osteologie unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Klaus Klaushofer und Univ.-Prof. Dr. Herwig Peterlik erhielt von der Universität Wien den renommierten Copp-Preis 2007 der Deutschen Gesellschaft für Osteologie.
Im Jänner 2007 wurde bei den 2. Deutsch-, Österreichisch-, Schweizerischen kardiovaskulären Forschungstagen einem Team von Dr. Karola Trescher, einigen weiteren WissenschafterInnen und Cluster-Koordinator Univ.-Doz. Dr. Bruno K. Podesser der “Carl S. Apstein Preis” für eine Forschungsarbeit über chronische Herzinsuffizienz verliehen.
Dr. Wilhelm Hemecker, Leiter des Instituts für Geschichte und Theorie der Biographie, wurde zum By-Fellow des Churchill College der Universität Cambridge gewählt und kann somit auch an dieser renommierten Einrichtung forschen.
Herrn Univ.Prof.DDr. Peter Fischer und Frau Dr.Mag. Susanne Jungwirth vom Ludwig Boltzmann Institut für Altersforschung wurden für ihre Arbeiten mit dem Preis für „Hirnforschung in der Geriatrie“ für das Jahr 2007 ausgezeichnet, welcher von der Universität Witten (Deutschland) gestiftet wurde.