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INTERNATIONAL CONFERENCE
Thursday, 3 November 2011
Austrian Cultural Forum Budapest
During the Cold War, eastern and western secret services collided in Central Europe. Especially Austria was – above all as a result of its four-power occupation until 1955 – a hub for international espionage. It became a stamping ground for the secret and intelligence services of the Cold War protagonists, but also for services from neighbouring countries. Information on the other side was collected here, agents recruited and hostile activities exposed. The direct and indirect procurement of information quickly gained in strategic and political importance. Some Austrians, but also Hungarian emigrants, who had been recruited by, for example, the American military counterintelligence service CIC, were brought before Soviet military tribunals and received draconian sentences, even including death by shooting.
In the framework of this international conference, historians from Austria, Hungary, Denmark, Italy and the Czech Republic analyse the role and function of the intelligence services in Central Europe during the Cold War. Particular focus is placed here on Austria and the neighbouring states of Hungary and Czechoslovakia as well as on cooperation between Hungarian and Romanian state security services. Finally, the question will be pursued as to how agents and spies were recruited, and which consequences economic and scientific espionage had.
We invite you to the conference and ask you to register by October 31 under: orsolya.nemeshazi@bmeia.gv.at or 00361 413 3590
For more information also see www.bik.ac.at
Das LBI Kriegsfolgen-Forschung lädt zur Konferenz
Zwangsarbeiter in Österreich 1939-1945 und ihr Nachkriegsschicksal
an der Universität Graz, RESOWI-Zentrum, Bauteil A, SZ 15.21
Donnerstag, 20. Oktober und Freitag, 21. Oktober 2011
Von 1939 bis 1945 wurde etwa eine Million zivile Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Juden auf dem Gebiet des heutigen Österreichs in nahezu allen Wirtschaftszweigen der Kriegswirtschaft zur Arbeit herangezogen. Mit dem Kriegsende und der Befreiung 1945 kehrte ein Großteil von ihnen wieder in ihre Heimat zurück. Ein Teil der sowjetischen Kriegsgefangenen und „Ostarbeiter“ wurde von Sowjetorganen unter Zwang rückgeführt. Andere entschieden sich dafür, in Österreich zu bleiben oder in Drittländer wie die USA, Kanada, Großbritannien oder Australien zu emigrieren.
Die Tagung behandelt erstmals auf Basis der Akten des "Österreichischen Versöhnungsfonds" die wichtigen Fragen von Zwangsarbeitereinsatz und Repatriierung, Emigration sowie Integration in Österreich nach Kriegsende. Zusätzlich diskutieren internationale Experten die Arbeit des „Österreichischen Versöhnungsfonds“, dessen Ziele, Resultate und Wirkung. Seine Aufgabe bestand von 2001 bis 2005 darin, mit symbolischen Geldleistungen an noch lebende ehemalige Zwangsarbeiter ein Zeichen gegen das von ihnen erlittene Unrecht zu setzen.
Gleichzeitig ist die Konferenz der Abschluss der ersten Phase des durch den Zukunftsfonds der Republik Österreich geförderten wissenschaftlichen Projektes "Zwangsarbeiter in Österreich 1939-1945. Die Auswertung des Aktenbestandes des Österreichischen Versöhnungsfonds".
Die Konferenz wird veranstaltet vom Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, dem Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Universität Graz und dem Verein zur Förderung der Forschung von Folgen nach Konflikten und Kriegen.
Um Anmeldung bis 12. Oktober 2011 per E-Mail unter bik-graz@bik.ac.at oder telefonisch unter 0316/822500-0 wird gebeten.
Die Karl-Landsteiner-Gesellschaft und das Ludwig-Boltzmann-Institut für Health Promotion Research laden zur Podiumsdiskussion:
Health Literacy - Herausforderung Gesundheitskompetenz
Donnerstag, 20. Oktober 2011 Altes Rathaus, Wipplingerstraße 6-8, 1010 Wien Barocksaal Beginn 18 Uhr
Das Thema Gesundheit gewinnt in privaten, sozialen und gesundheitspolitischen Entscheidungen immer mehr an Bedeutung. Doch sind wir in der Lage, unsere Gesundheit selbständig managen zu können? In unserer 3. Veranstaltung aus der Reihe „Zukunft Gesundheit | Heute Ideen für Morgen“ beschäftigen wir uns mit Health Literacy, der Fähigkeit, Gesundheitsinformationen zu beschaffen, verstehen und verwenden zu können.
HUMAN RIGHTS TALK: Zehn Jahre Krieg gegen den Terror: Europäische Sicherheitspolitik und Menschenrechtsschutz nach 9/11
20. September 2011 um 19:00 in der Diplomatischen Akademie Wien (Favoritenstraße 15a, 1040-Wien) einladen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Diplomatischen Akademie Wien statt.
Bei der Veranstaltung diskutieren Walter Feichtinger (Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement), Manfred Nowak (Universität Wien, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) Heinz Patzelt (Amnesty International Österreich) und Rubina Möhring (Reporter ohne Grenzen, angefragt) die Folgen des "Kriegs" gegen den Terror für die europäische Sicherheitspolitik und den Menschenrechtsschutz. Moderiert wird das Gespräch von Irene Brickner (Der Standard).
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt!
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt die Forschungsplattform "Human Rights in the European Context" zu einem kleinen Umtrunk. Um Anmeldung an humanrightstalk@univie.ac.at wird gebeten.
LBI Menschenrechte lädt zurPressekonferenz„Einmal Guantánamo - Immer Guantánamo?“Dienstag, 12. Juli 2011, 12:30 Uhr – Medienzentrum des ParlamentsPodium Dr. Wolfgang Petritsch, ehem. Hoher Repräsentant in Bosnien und Herzegowina Univ.-Prof. Manfred Nowak, Boltzmann Institut/ehm. UN-Sonderberichterstatter über Folter Maria Baumgartner, MA, Vizepräsidentin von respekt.net Fast sieben Jahre war der bosnische Staatsbürger Mustafa Ait Idir im amerikanischen Gefangenenlager in Guantánamo unschuldig inhaftiert, bis die USA letztendlich 2008 sämtliche Vorwürfe gegen ihn fallen ließen. Entschädigung hat er für das während dieser Zeit erfahrene Leid bis heute keine bekommen. Im Gegenteil; das Stigma, das dem Bosnier als ehemaligem Guantánamo-Häftling auch Jahre nach seiner Entlassung anhaftet, erschwert seine Rückkehr in das Berufsleben – existentielle Sorgen kommen zu den psychischen und physischen Folgen der Haft noch hinzu. Der österreichische Diplomat Wolfgang Petritsch und der Menschenrechtsexperte Manfred Nowak, die beide in hochrangigen Funktionen in Bosnien tätig waren, initiieren nun ein Projekt, um diesen Missstand zu lindern. Mit einer Einzahlung bei der internetbasierten Mikrofinanzierungsplattform respekt.net soll über freiwillige Spenden das notwendige Startkapital - 25.000 Euro - für einen Copyshop in Sarajevo aufgetrieben werden, um so dem gelernten Computergraphiker und seiner Frau sowie seinen drei schulpflichtigen Kindern wieder eine berufliche und Lebensperspektive zu geben. Mit relativ geringen finanziellen Beträgen von möglichst vielen Menschen kann sich zivilgesellschaftliches Engagement dort bewähren, wo sich demokratische Staaten ihrer grundrechtlichen und humanitären Verpflichtungen entziehen und Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen alleine gelassen werden. |
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Rückfragen: Roland Schmidt, Ludwig Boltzmann Institut Menschenrechte Email: Roland.Schmidt@univie.ac.at Tel: 0699 817 96 2 95 |
Das LBI OSTEOLOGIE ist eines von 15 geförderten Projekte, die der Wissenschaftsfonds FWF im Rahmen der Ausschreibung "KLIF-Klinische Forschung in Österreich" ausgewählt hat.
Insgesamt waren 183 Projekte mit einem Antragsvolumen von 38,6 Millionen Euro eingereicht worden. Die ausgewählten 15 Projekte umfassen klinische Fragestellungen in den Gebieten Krebsforschung, Rheumatologie, Neonatologie, Gynäkologie, Klinische Pschiatrie, Psychopharmakologie, Allergieforschung, Neurologie sowie Anästhesiologie und Diabetes.
Sieben Projekte sind an der Medizinischen Universität Wien, drei an der Medizinischen Universität Graz, zwei an der Medizinischen Universität Innsbruck sowie je eines am St. Anna Kinderspital, am Hanusch Krankenhaus (LBI Osteologie) und am Salzburger Universitätsklinikum (SALK) angesiedelt.
Mehr dazu
Wir dürfen Ihnen hier unseren aktuellen Folder präsentieren (PDF-Datei, 7MB), in dem Sie einige Highlights des Jahres 2010 nachlesen können. Er ist kein „Jahresbericht“ im üblichen Sinn, sondern möchte ein paar Schlaglichter auf LBIs, Projekte, News etc. werfen, - Informationen, die wir Ihnen gern mitteilen möchten (detaillierte Jahresberichte der einzelnen LBIs sind auf den jeweiligen Homepages als Download einsehbar).
Die ausführlichen Fassungen der Gespräche lesen sie bitte hier.
Wir wünschen eine spannende Lektüre.
KONFERENZ Der Wiener Gipfel 1961: Kennedy - Chruschtschow
Donnerstag, 19. Mai 2011 bis Samstag, 21. Mai 2011
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Anfang Juni 1961 sollte der Kalte Krieg eine Atempause einlegen. Die beiden mächtigsten Männer der Welt, John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow, trafen sich zum Gipfel in Wien. Doch die Hoffnungen trogen. Binnen Monaten war der Kalte Krieg ganz heiß: In Berlin ließ Chruschtschow die Mauer bauen. Und im Jahr darauf schickte er Raketen nach Kuba, um die USA zu bedrohen. War der Wiener Gipfel ein Fehlschlag? Ja, denn es gab kaum zählbare Ergebnisse. Nein, denn erstmals sahen die Supermächte, dass es nur einen Weg gab, der Apokalypse ihrer Atom-Arsenale zu entrinnen: den Dialog. Der "Friede durch Angst" und der "heiße" Draht zwischen Washington und Moskau verhinderten eine atomare Konfrontation. Österreich stellte dabei seine neue Rolle als neutraler Staat und Gastgeber erfolgreich unter Beweis. Wien wurde zum Ort der Begegnung im Kalten Krieg. Auf Basis russischer und westlicher Quellen analysieren internationale Experten, was sich damals wirklich abspielte. Und wie nahe man an einer Katastrophe vorbeischrammte.
Der Eintritt ist frei. |
LBI KRIEGSFOLGENFORSCHUNG BIK
Auszeichnung "Choice Outstanding Academic Title 2010" für "The Prague Spring and the Warsaw Pact Invasion of Czechoslovakia in 1968" - die amerikanische Version des Standard-Werks zum "Prager Frühling 1968".
Das von Stefan Karner, Leiter des LBI BIK, Günter Bischof und Peter Ruggenthaler im Rahmen der Harvard-University Cold War Series nunmehr in 2. Auflage erschienene Buch wurde von einer qualifizierten Jury des American Library Magazine "Choice" allen US-Bibliotheken und Sammlungen empfohlen. Die Empfehlung des "Choice" umfasst im Segment "Zentral- und Osteuropa" lediglich fünf Bücher.
Die internationale Forschergruppe um Stefan Karner arbeitete drei Jahre an dem vom BMWF geförderten Projekt. Daraus entstanden 2008 mehrere umfangreiche Bücher in mehreren Auflagen, die inzwischen zur Standardliteratur zum letzten großen Konflikt des "Kalten Krieges" in Europa gehören. Zuletzt konnte 2010, gemeinsam mit der Russischen Akademie der Wissenschaften, eine russische Übersetzung des 2-bändigen, 2008 bei Böhlau erschienenen Buches im Sitzungszimmer des ehemaligen Politbüros in Moskau vorgestellt werden.