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MeetScience.TV – die neue Plattform für Wissenschaftspräsentation.
Sehen Sie hier Kurzfilme all unserer Ludwig Boltzmann Institute und Cluster

Nußdorfer Straße 64, 6. Stock
1090 Wien
Tel +43 (0)1 513 27 50
Fax +43 (0)1 513 23 10
office@lbg.ac.at

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft - Forschung für den Menschen

Die 1960 gegründete Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine private Trägerorganisation für Forschungseinrichtungen in Österreich. Ihre Institute befassen sich mit medizinischen sowie geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. Benannt ist sie nach dem großen österreichischen Physiker, Mathematiker und Philosophen Ludwig Boltzmann, dessen breites wissenschaftliches Interesse bis heute richtungsweisend für die Interdisziplinarität der Ludwig Boltzmann Gesellschaft ist.

Die aus öffentlichen und privaten Mitteln finanzierte LBG untergliedert sich in Institute und Cluster und beschäftigt heute insgesamt rund 380 Personen. Seit einer umfassenden Organisationsreform 2002 werden Ludwig Boltzmann Institute (LBI) aufgrund von Ausschreibungen und mit internationalem Begutachtungsverfahren eingerichtet. Ein besonderes Merkmal von Ludwig Boltzmann Instituten ist die Kooperation mit institutionellen Partnerorganisationen.

Literaturveranstaltung am 22. Mai: Der junge Ovid - Ein Abend für Diane Middlebrook mit Carl Djerassi

Der berühmte augusteische Dichter Ovid hat einen unverrückbaren Platz in der Weltliteratur. Seine Metamorphosen, seine Liebes- und seine Verbannungsdichtung inspirieren die Menschen seit 2000 Jahren.
Wie aber wurde Ovid, was er war? Wie setzte er sich im römischen Literaturbetrieb durch?

Diese Fragen stellt die 2007 verstorbene amerikanische Literaturwissenschaftlerin und  Biographin  Diane Middlebrook in ihrem letzten Buch, der unvollendeten Biographie "Der junge Ovid".
Weil es nur wenige Zeugnisse über Ovids Leben gibt, macht sie sich auf  die Suche nach dem „Autobiographischen“ in seinem Werk und schreibt, umrahmt von sozialhistorischen Recherchen, einen spannenden Bildungsroman über einen jungen Römer in der Umbruchszeit von der römischen Republik zum Kaiserreich.

Wilhelm Hemecker, Leiter des LBI für Geschichte und Theorie der Biographie, wird sich Ovid aus der Sicht der Biographieforschung nähern, Carl Djerassi wird über die besondere Affinität seiner Frau Diane Middlebrook zu Ovid sprechen. Die Schauspielerin und Regisseurin Isabella Gregor wird den fesselnden Texten ihre Stimme verleihen.

>>Zur Einladungskarte mit Anmeldemöglichkeit

Standort: 
Senatssaal, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Datum: 
22.05.2013 - 18:00 - 20:00
29. April 2013 - 17:14 – Gruber

Meet Science 2012 - die Nachlese zum Wissenschaftsevent der LBG

Bereits zum insgesamt dritten Mal fand am 23. Oktober 2012, im Wiener Semper Depot die Wissenschaftsveranstaltung „Meet Science“ der Ludwig Boltzmann Gesellschaft statt, die mit rund 600 Teilnehmern gut besucht war.

In der Eröffnungsrede des Abends betonte Josef Pröll, Präsident der Ludwig Boltzmann Gesellschaft, die zentralen Forderungen der LBG nach weiteren und regelmäßigen Ausschreibungen zur Gründung von neuen Ludwig Boltzmann Instituten (LBI) und nach einer langfristigen Finanzierung- und Planungssicherheit. Positive Signale gab es anschließend von Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle, der eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen der LBG und dem BMWF bekräftigte.
Highlight der diesjährigen Veranstaltung war die Podiumsdiskussion zum Thema „Vernetzt zur Spitzenforschung?“ BM Töchterle sowie weiteren hochkarätigen Vertretern und VertreterInnen aus Wissenschaft und Forschung.
Um Pro und Contra  von Vernetzung sowie die Bedeutung von Kooperationen für Österreichs Forschung zu diskutieren, waren neben BM Töchterle Vertreter von einigen Partnerorganisationen der LBG am Podium geladen: Christa Neuper, Rektorin der Karl-Franzens-Universität Graz, Falko Daim, Generaldirektor des Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz, Andreas Goppelt, Forschungsleiter für Bio-Chirurgie bei Baxter Healthcare, sowie Markus Müller, Vizerektor für Forschung der Medizinischen Universität Wien. Einen Videomitschnitt der Diskussion finden Sie hier.

Forschung sichtbar machen – neues Format für Forschungspräsentation

Ein besonders Anliegen der LBG ist es, Bewusstsein in der Bevölkerung für Wissenschaft und Forschung zu schaffen und damit verbunden einen leichteren Zugang zu Forschungsthemen zu eröffnen. Die LBG gibt daher einen Impuls zur Entstehung eines neuen Wissenschafts-TV Kanals, „MeetScience.TV“. Dieser soll sich zukünftig als Plattform verstehen, um Einblicke in eine Vielzahl von Forschungsprojekten aus unterschiedlichen Disziplinen in verständlich aufbereiteter Form zu ermöglichen. Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft zeigt auf diesem Portal aktuell die Kurzfilme über die Forschungsarbeit aller Ludwig Boltzmann Institute und Cluster, die während "Meet Science" präsentiert wurden. Diese sind kostenfrei über das Internetportal www.MeetScience.tv sowie über ein gratis Android App empfangbar.

>>Zur Bildergalerie der Veranstaltung

Josef Pröll folgt Christian Konrad als Präsident der LBG

Einstimmig wurde bei der Generalversammlung der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) am 5. September der Wahlvorschlag für den neuen Vorstand angenommen. Josef Pröll (Leipnik Lundenburger Invest) wurde nach Ausscheiden von Christian Konrad (Raiffeisen Holding) zum neuen Präsidenten der LBG gewählt. Als neue VizepräsidentInnen wurden Sabine Herlitschka (Infineon), Wolfgang Hesoun (Siemens) und Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien) bestätigt. Ebenfalls neu im Vorstand sind Helmut Miernicki (Ecoplus), Christoph Neumayer (Industriellenvereinigung) und Sybille Straubinger (Abg. z. Wr. LT). Die bisherigen Mitglieder Vizepräsident Johann Marihart (Agrana), Ferdinand Maier (Österr. Raiffeisenverband), Michael Stampfer (WWTF) und Christian Rainer (Profil) bleiben im Vorstand.

Aus dem Vorstand ausgeschieden sind, neben Christian Konrad, Franz Löschnak (BM a.D.), Monika Kircher (Infineon), Monika Lindner (Epamedia) und Markus Beyrer (ÖIAG).

Neupositionierung der LBG gelungen

„Wir haben damals, 2002, mit der Reform der Ludwig Boltzmann Gesellschaft den richtigen Weg eingeschlagen. Bei der Einleitung und erfolgreichen Umsetzung dieses Prozesses war unser langjähriger Präsident Dr. Christian Konrad federführend“, so Claudia Lingner, Geschäftsführerin der LBG. Lingner weiter „Dr. Konrad ist immer 100%ig hinter der Reorganisation gestanden und hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir die LBG zu einer international wettbewerbsfähigen Institution aufbauen und im österreichischen Forschungssystem neu positionieren konnten. Dafür und für unsere sehr gute Zusammenarbeit möchte ich ihm sowie dem scheidenden Präsidium herzlich danken.“

Das neue Präsidium wird den Weg einer modernen Forschungsorganisation weitergehen. Was vor rund 10 Jahren begonnen wurde und heute fixe Merkmale der LBG sind – Wettbewerbsfähigkeit, ergebnisorientierter Output, wissenschaftliche Qualität und internationale Ausschreibungen – soll weitergeführt werden. Ein besonderes Augenmerk will man in Zukunft auf eine noch bessere Abstimmung der LBG mit dem bestehenden Forschungssystem und dem verstärkten Ausbau des Karrieremodells für Wissenschaftler/innen der LBG richten. Gemeinsam mit Partnerorganisationen soll risikoreiche und unkonventionelle Forschung ermöglicht werden. Dabei sind langfristige Karriereperspektiven ein wichtiges Anliegen; daran will die LBG weiterhin arbeiten und in der außeruniversitären Forschung eine relevante Alternative zur klassischen Wissenschaftslaufbahn anbieten.

Am 23. Oktober 2012 wird Präsident Pröll im Rahmen der Wissenschaftsveranstaltung „Meet Science“ der LBG im Wiener Semper Depot die Programmschwerpunkte des neuen Vorstands präsentieren.

BM Töchterle besucht Ludwig Boltzmann Institute

Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle hat am 27. Juni das Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung und das Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie besucht.

 

Bei einem ausführlichen Rundgang durch die Labors des LBI für Krebsforschung hatte Minister Töchterle die Gelegenheit verschiedene Tumorarten unter dem Mikroskop anzusehen, welche ihm von Pathologen Prof. Kenner erläutert wurden.

 

Am LBI für Geschichte und Theorie der Biographie erwartete den Minister eine spannende Präsentation der Forschungsarbeit und es blieb sogar Zeit um ein wenig über die antiken Wurzeln der Biographie zu fachsimpeln.

 

Am Ende des Besuchs zeigte sich der Wissenschafts- und Forschungsminister beeindruckt: "Beide Institute stehen für Grundlagenforschung auf höchstem Niveau. Sie zeigen das breite Disziplinenspektrum der Ludwig Boltzmann Institute auf und schlagen erfolgreich die Brücke zur Anwendung."

Eine ausführliche Presseaussendung zum Ministerbesuch finden Sie hier.

 

LBG Jahresbericht 2012

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